Haindorfer Informationen
AUfAuf den folgenden Seiten habe ich zusammengetragen, was ich so an Bildern und Informationen aus dem Land meiner Väter habe. Es ist noch nicht viel, aber das wird sich kontinuierlich ändern.
Bisher habe ich drei Fahrten in diese Region am Nordzipfel Tschechiens gemacht.
1.Fahrt
1996
2.Fahrt
1998
3.Fahrt
2004
Die erste Tour war im Jahre 1996. Eine abenteuerliche Fahrt mit meinem Sohn in einem alten VW-Polo. Eine Woche quer durch die Republik mit einem Abstecher nach Haindorf. Die Hinfahrt hatten wir von Reichenberg/Liberec her kommend über irgendeinen Berg gemacht, von wo sich ein herrliches Panorama auf das Schloss Friedland bot.

Bei
einsetzendem Regenwetter erreichten wir bald darauf den Heimatort
unserer Vorväter - Haindorf/Hejnice.
Dort
stand selbstverständlich
die
Besichtigung der Wallfahrtskirche mit dem gemalten
Hochaltar

und
ein
Aufstieg zum
Nußstein
(Oresnik)
auf
dem
Programm. An diesem herrlichen Aussichtspunkt hoch über dem
Ort
stellten wir fest, dass man an dieser Stelle sogar im deutschen
Mobiltelefonnetz (D2) telefonieren kann.
Selbstverständlich besuchten wir auch die ehemalige Lederfabrik in der Bahnhofstraße, die mein Großvater Edmund zusammen mit seinem Schwager unter der Firmierung "Wildner & Co." betrieben hatte.

Zu dieser Zeit stand das Haus leer und es war nur zu erkennen, dass die letzte Nutzung wohl ein Kindergarten hatte. Von der Rückseite sah es auch nicht begeisternd aus:

Erkennbar
war auch die zeitweise Nutzung als Fitness-Studio.
Auch wenn der Besuch nur kurz und verregnet war, konnte ich doch einen Eindruck von der grandiosen Schönheit dieser Region gewinnen.
Die
zweite -
ebenso spontane - Tour wurde daher auch gründlicher. Diesmal
waren wir eine Woche vor Ort. Die
Hinfahrt ging den "kurzen" Weg von Zittau aus durch den polnischen
Zipfel über Reichenau/Bogatynia und Friedland. Es wurde schon
spät und
wir suchten uns eine Unterkunft. Ein freundlicher Mann in der
vollbelegten Pension Hubert empfahl uns, weiter die Feldwege entlang zu
fahren, bis wir linkerhand die Pension Ferda sähen. Und
tatsächlich war in dieser traumhaft gelegenen Pension im
Ortsteil
Ferdinandsthal noch ein Plätzchen frei und der
Betreiber,
Herr Augsten, stellte zu
so später Stunde uns auch noch je eine Flasche
feinstes
tschechisches Pils (Staropramen - es gibt nichts besseres) bereit, an
dem wir uns laben konnten.

Heute
sieht diese urgemütliche liebenswerte Pension allerdings etwas
anders aus, da sinnvolle Erweiterungen und Umbauten von den neuen
Besitzern gemacht wurden. Es gibt auch eine eigene Webseite
dazu.
Von
dort aus machten wir
Ausflüge zum Schloß
Friedland
, auf den Berg Bösig
(Bezdez)
, der uns einiges beim Aufstieg
abverlangte, aber dafür mit einer
überwältigenden Aussicht
belohnte.
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| Der
Aufstieg kurz vor dem Ziel |
Blick
nach Süden auf den Ort
am Fuße der Burg |
Blick
nach Norden in die Burg |
Auch das kleine Waldschlößchen Waldstein (Valdstejn) durfte nicht fehlen.
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| Blick
zum Eingang |
Die
Brückenfiguren am Eingang |
Die
hintere Burganlage |
Abgesehen von
der Lage faszinierte hier die Raubvogelschau mit ihrem Uhu "zum
Anfassen".
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Eine Rundfahrt durch das Isergebirge über Weissbach (Bily Potok) und das Wittighaus (Smedava) und ein gemütliches Essen im Riesenweinfaß von Bad Liebwerda rundeten die Tour ab.
In 2004 fuhr ich mit meiner Frau ins "Böhmische". Da bei uns im Rheinland gerade Karneval/Fastnacht gefeiert wurde, konnte die Fahrt wohl nur lustig werden. Genauso kam es. Kaum hatten wir Reichenberg (Liberec) hinter uns gelassen (wir kamen via Dresden und Decin) erwischte uns ein eisiger Schneesturm. Dadurch benötigten wir für den kleinen Abschnitt fast eine Stunde. Kurz vor dem Ziel konnten wir gerade noch mit viel Schwung eine Schneewehe passieren. Dafür entschädigte uns danach bei der Ankunft ein leckeres Abendessen und ein gepflegtes tschechisches Bier in der Pension Ferda. Am nächsten Tag marschierte ich erst einmal zur Tankstelle um Schneeketten zu besorgen. Damit allerdings fuhren wir bis oben auf den Jeschken (Jested), wo wir im Turmrestaurant Kaffe und Kuchen genossen. Ein Besuch in dem im Wiener Kaffehaus-Stil gehaltenen Cafe zur Post unmittelbar neben dem Rathaus ergänzte den Stadtbesuch. Danach machten wir uns zu weiteren Rundfahrten in die Umgebung auf, wobei wir den Herkunftsort meines Großvaters (Karolinthal) aufsuchten und auch mal in Neustadt an der Tafelfichte vorbeischauten. Für die nächsten Touren haben wir jetzt genügend "Anlaufpunkte" gefunden.